Die CAFM-Messe Fulda hat für uns eine wichtige Erkenntnis bestätigt.
Zwei intensive Tage liegen hinter uns – mit unzähligen Gesprächen mit Corporate-Kunden, institutionellen Eigentümern, Wissenschaft, Beratung und überraschend vielen CAFM-Herstellern.
Natürlich haben wir BAScloud, MMS, Housemeister.App und EFRON vorgestellt. Spannend war für uns jedoch etwas ganz anderes.
Fast niemand wollte zuerst über Funktionen sprechen.
Die Gespräche drehten sich vielmehr um eine grundlegende Frage:
Wie schaffen wir es, dass die vielen Systeme rund um eine Immobilie endlich dieselbe Realität verstehen?
Genau dort setzt VERICONDA an.
Während viele Lösungen heute ihre eigenen Daten und Stammdaten verwalten, entsteht zwischen CAFM, Property Management, Asset Management, GLT, BIM, IoT und weiteren Anwendungen häufig kein gemeinsamer Kontext.
Die Folge kennen viele Unternehmen:
- dieselben Informationen existieren mehrfach,
- Daten werden unterschiedlich interpretiert,
- Schnittstellen werden individuell entwickelt,
- KI soll Entscheidungen treffen, obwohl jedes System nur einen Ausschnitt der Realität kennt.
Unser Eindruck aus Fulda:
Dieses Problem wird inzwischen deutlich stärker wahrgenommen als noch vor wenigen Jahren.
Besonders gefreut hat uns, dass sich nicht nur Betreiber und Eigentümer für diesen Ansatz interessierten. Auch zahlreiche CAFM-Hersteller suchten das Gespräch darüber, wie bestehende Systeme künftig auf einen gemeinsamen Kontext zugreifen können, anstatt Informationen mehrfach vorzuhalten.
Genau darin sehen wir die nächste Entwicklungsstufe der Digitalisierung.
Nicht noch ein weiteres Fachsystem.
Nicht noch mehr Datensilos.
Sondern eine gemeinsame Kontextebene, auf die bestehende Lösungen aufsetzen können.
Unser besonderer Dank gilt unserem gesamten VERICONDA-Team mit Peyman Blumstengel, Dominik Gern und allen Partnern sowie dem Veranstalter der CAFM-Messe für zwei hervorragend organisierte Tage – inklusive einer kulinarischen Versorgung, die vermutlich den einen oder anderen Messestandbesucher (uns eingeschlossen 😉) ein paar zusätzliche Schritte in den kommenden Wochen kosten wird.
Vielen Dank an alle Besucherinnen und Besucher für die offenen Diskussionen, die kritischen Fragen und das große Interesse. Wir nehmen viele neue Kontakte, spannende Folgegespräche und vor allem die Bestätigung mit nach Hause, dass wir mit dem Thema Kontext genau den Nerv der Zeit treffen.
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